Beim Druckerkauf eines Tintenstrahldruckers, sind neben Privatkunden auch Businesskunden mit Checklisten zu Druckgeschwindigkeit, Papierfachanzahl, Dualscan, Seitenpreis oder WLAN und NFC unterwegs. Grundsätzlich gehören Tintenstrahldrucker ja zur Klasse der Matrixdrucker, bei denen durch den gezielten Abschuss oder dem Ablenken kleiner Tintentröpfchen ein Druckbild erzeugt wird. In den  1960er Jahren beginnt die Entwicklung dieser Modellklasse und einer der ersten Tintenstrahldrucker für den Endkundenmarkt war dann der HP ThinkJet aus dem Jahr 1984. Das Herz eines jeden Tintenstrahldruckers wird jedoch „links liegen gelassen“, wie kommt die Tinte denn konkret aufs Papier.

Tintenstrahldrucker ist nicht Tintenstrahldrucker

 

Handelsübliche Tintenstrahl­drucker arbeiten nach der Drop On Demand (DOD) Technik, bei der wird die Tinte auf zwei unterschiedliche Arten aus der Düse getrieben wird. Bei der Bubble-Jet Technik wird Tinte erhitzt und aus der Düse geschleudert, bekannte Hersteller dieser Technologie sind Canon und HP.  Bei der Piezo Technik drücken bzw. schießen unter Spannung gesetzte Kristalle die Tintentropfen aufs Papier, Brother und Epson sind hier die bekannten Hersteller. Was bedeutet dies nun für den Nutzer?

Drucker der Buble-Jet Technik gelten als Stromfresser, da Sie die Tinte erhitzen müssen um Sie dann auf das Papier zu schießen. Vor allem bei schnellen Druckern muss der Druckkopf zwingend gekühlt werden, dies geschieht übrigens durch die Nutzung von sehr geringen Tintentropfen aus jeweils unmittelbaren Nachbardüsen des Druckkopfes. Piezo-Technik in Druckern verbraucht deutlich weniger Strom in Nutzungsbetrieb, jedoch ist der Druckkopf deutlich teurer (ca. 3-4x) in der Herstellung eines klassischen BubbleJet-Druckkopfes. Bei einer selten nötigen Reparatur eines Druckkopfes, ist dieser oft teurer als ein neuer Drucker – ganz gleich welcher Technologie dieser angehört.

Für den „normalsterblichen“ Nutzer sind in der täglichen Arbeit mit Tintenstrahldruckern vielleicht noch zwei Dinge interessant. Drucker mit Piezo Technik erzeugen gegenüber der Bubble-Jet Technik, die „trockeneren Ausdrucke“. Damit ist die gefühlte Papierfeuchte direkt nach dem Auswurf ins Druckerausgabefach gemeint, die tatsächliche spätere Wischfestigkeit ist jedoch gleich. Modelle der PageWide Technologie vom Hersteller Hewlett Packard wiederum, haben der Basistechnologie Bubbel-Jet ordentlich Beine gemacht. Bis zu 70 Seiten pro Minute sind hier Dank einer Kaskadierung von Druckköpfen, tatsächlich turboschnell druckbar. Theoretisch sind hier übrigens Geschwindigkeiten von 120 Seiten pro Minute erreichbar, allein das nötige trocknen der Ausdrucke in der Papierablage sind noch nicht gelöst.

Hier erfahren Sie mehr über die oben erwähnten Modelle der EPSON Workforce Serie sowie HP OfficeJet Pro X Serie.

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