Viren, die einen PC befallen, sind mittlerweile Alltag. Viren, die sich auch auf Drucker auswirken können – dies klingt im ersten Moment etwas befremdlich, kommt jedoch immer häufiger vor. Gerade Unternehmen dann dadurch ein großer Schaden entstehen, weshalb sich Hewlett Packard dazu entschieden hat, bei Modellen wie LaserJet Pro MFP M476dn oder dem HP x451dw die Sicherheit entscheidend zu verbessern.

Drucker-Virus – was ist das?

hp_drucksicherheit_2Ein Drucker-Virus ist im weitesten Sinne zwar ein Schadprogramm, jedoch befällt er nicht direkt das System des Druckers, sondern viel mehr die PCs, die damit verbunden sind. Ein Drucker Virus kann sich, befindet er sich erst einmal im System, in unterschiedlichster Weise äußern. Das Programm kann beispielsweise selbstständig Druck-Aufträge losschicken, wodurch der Drucker dann oft über Stunden blockiert ist. Viren können sich aber auch in der Form äußern, dass Aufträge vom Benutzer normal entgegen genommen werden, jedoch lediglich weiße Seiten ausgegeben werden. Ähnliches ist auch bei Multifunktionsgeräten denkbar, wo etwa die Kopier- oder Scanner-Funktion von einer Schadsoftware beeinflusst wird, wodurch es zu Fehlfunktionen kommen kann.

Mögliche Sicherheitslücken finden

Drucker-Viren sind in Systemen von Unternehmen nicht selten, aber auch im privaten Bereich können PCs von solchen Schadprogrammen befallen werden. Daher empfiehlt Hewlett Packard primär mögliche Sicherheitslücken zu identifizieren. Das Hauptproblem für einen Drucker Virus sind überwiegend externe Zugriffe. Dies kann beispielsweise der Anschluss von externen Speichermedien sein, die nicht überprüft wurden oder auch die Möglichkeit, mobil von unterwegs aus drucken zu können. Auch innerhalb eines Netzwerkes können Druckaufträge oder gescannte Dokumente abgefangen werden. Ähnlich verhält es sich auch bei Cloud-Diensten, die nicht geschützt werden, wodurch unbefugte Personen möglicherweise auf sensible Informationen zugreifen können. Gerade an Orten, wo ein Drucker von vielen Personen genutzt wird, ist das Sicherheitsrisiko sehr hoch. Diese stehen nicht immer direkt in Zusammenhang mit einem Drucker-Virus, jedoch sollten Mitarbeiter dahin gehend sensibilisiert werden, dass Daten ordnungsgemäß geschützt werden. Dazu gehört beispielsweise auch, dass keine Dokumente im Ausgabefach liegen gelassen werden oder das bei Multifunktionsgeräten gescannte Unterlagen auch das richtige Ziel erreichen. Egal ob der Drucker privat oder geschäftlich genutzt wird, sollte bereits bei der Anschaffung an mögliche Sicherheitsprobleme gedacht und überlegt werden, wie Sicherheitslücken geschlossen werden können.

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Inkludierte HP-Sicherheitssysteme

Wichtig für einen sicheren Umgang mit den Geräten ist der Schutz der Geräte selbst. HP bietet dafür spezielle Add-on-Lösungen an, mit denen Daten geschützt werden können und auch der Zugriff beschränkt werden kann. Es ist möglich die Drucker beispielsweise mit einem Code zu versehen oder auch mittels Smartcards oder biometrischen Zugriffsbeschränkungen das Gerät zu schützen. Dadurch, dass sich Nutzer erst authentifizieren müssen, ist bereits die Sicherheit enorm erhöht worden, jedoch bietet Hewlett Packard noch weitere Möglichkeiten um Drucker zu schützen. Mittels Verschlüsselungsprogramm können die Daten an den Drucker bzw. vom Drucker an den PC etwa bei Scan-Aufträgen sicher über das Netzwerk versandt werden. Daneben bietet HP noch weitere Tools an, die etwa das mobile Drucken sicherer machen oder Ausdrucke über nur für Maschinen lesbare Codes schützen, was beispielsweise bei Urkunden sehr wichtig ist.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Druckersicherheit, Sicherheits-Schwachstellen bei Druckern (wie z.B. Speichermedien, Netzwerke & Co.) und den Lösungen von HP.

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